2026-2029
HEPTALOGÍA
In ÆNIGMA verbinden sich vielfältiger solistischer und choraler Gesang mit einer Welt aus Orgel- und Orchesterklängen: unsichtbar an vielen Stellen im Raum zu hören und erweitert um die Möglichkeiten elektronischer Klanggebung und modernster Surroundsound-Technik.
Dazu hat Lyhrus Texte in Musik gesetzt, die zum Teil vor fast 1000 Jahren geschrieben wurden, von Anselm von Canterbury, Hildegard von Bingen, Bonaventure und anderen. Sie behandeln Spannungsverhältnisse zwischen Arbeit und Meditation, Liebe und Verlust, Extase und Verzweiflung, Verstand und Transzendenz.

ÆNIGMA – Heptalogía Part I
Einladung an Sängerinnen
Planungsstand
Requiesce, der erste Teil aus ÆNIGMA, befindet sich zur Zeit in der Entstehung. Wir laden interessierte Singende mit einer ausgebildeten Stimme und Kammerchorerfahrung ein, sich für ein Vorsingen anzumelden. Bitte füllt dazu dieses Formular aus und sendet es uns zu.
Für Requiesce, dem erste Teil der ÆNIGMA-Heptalogie sind 2026 zwei Konzerte (Herbst 2026) in Vorbereitung.
Alle Informationen zum Projekt werden hier fortlaufend aktualisiert.
Projektphase Requiesce (2026)
In den Proben wird ausschließlich am Klang gearbeitet. Für die Einstudierung des Notentextes stellen wir frühzeitig das Notenmaterial und Übedateien zur Verfügung.
von LYHRUS
Für mich waren das Schreiben und Aufführen von Musik, vor allem gesungener Musik, immer ein Weg in die Tiefe – zu einem wie geheimen Ort der Ruhe und Unangreifbarkeit. Ich glaube an diese Räume der Stille in uns, auch wenn sie oft rätselhaft unscharf bleiben.
Was mir jedoch lange fehlte, waren Texte, die die Sehnsucht nach diesen inneren Orten teilen und sich zugleich jene mystische Weite und Unschärfe erlauben, die strenge Liturgien oft vermissen lassen.
Gefunden habe ich sie bei Mystikern, die vor fast tausend Jahren über Liebe und Verlust, Erde und Kosmos, Sichtbares und Unsichtbares nachgedacht haben. – Jenseits dieses Geistigen liebe ich aber auch ganz konkret die überwältigende Architektur unserer Kirchen und den sphärischen Klang ihrer Orgeln.
All das fließt in ÆNIGMA zusammen: wunderschöne Stimmen, uralte und zugleich unfassbar heutige Texte, einhüllende Melodien, Raumklang – und vor allem: die Meditation des Hörens.
